Naturschutz durch Jäger

über Biotopflächen für Niederwild

Kategorie: Referenzen

Revierpraxis: Bau von Dose-Beton-Wipprohrfalle, Niederwildtränken und Fasanenfutterfässern

Deckung schaffen 20 ha Blühflächen, gegen Hunger und Durst helfen wir und auf Dauer müssen die Fressfeinde reduziert werden, damit Bodenbrüter eine Chance haben

Fasanenfutterfass
Fasanenfutterfass

Samstag, 4. Juli 2020, 10-18 Uhr Gabsheim „An den Hühnern“

Niederwildtränke
Niederwildtränke

Mit einfachen Hilfsmitteln helfen wir dem Wild über die harte Zeit des Hochsommers. Nach den Mähdreschern ist weder Wasser noch Futter da und die Deckung sehr spärlich. Mit vollem Kropf kann man Feinde besser vermeiden als wenn einen der Hunger raus ins Freie zieht.

Rebhuhn-Futtereimer
Rebhuhn-Futtereimer
Mittelrohr einer Beton-Wipprohrfalle
Mittelrohr einer Beton-Wipprohrfalle

Praxistag Stangen schneiden

Kommen Sie mit in den Wald, wo wir Holz beschaffen, aus dem später jagdliche Einrichtungen gebaut werden. Aus zu eng gesetzten Bäumchen oder toten, stehenden Käferbäumen schneiden wir stabile Stangen als Baumaterial. Meist weist uns der Förster Douglasien oder Fichten zu.

ein umgesägtes Bäumchen wird entastet
ein umgesägtes Bäumchen wird entastet

Aus unterschiedlich dicken Stammabschnitten werden später verschiedene Dinge gebaut. Es gibt ein:

Seminar zum Hochsitzbau, wo dickste Pfosten gebraucht werden oder aber auch halbierte Stangen als Halblinge für die Leitersprossen.

Aber auch Futterfässer für Fasane oder Rebhuhnschütten werden mit Stangen gebaut. Dafür reichen dann dünnere Hölzer, sie müssen ja deutlich weniger Gewicht tragen.

Douglasie wird gefällt
Douglasie wird gefällt

Zum Sägen braucht man einen einfachen Sachkunde-Nachweis für Kettensägenarbeiten an liegendem Holz und Stangen (kann nicht an diesem Tag erworden werden) und die persönliche Schutzausrüstung.

Wer das alles noch nicht hat, bekommt alles erklärt und gezeigt. Die entasteten Stangen müssen aus dem Bestand an den Weg gerückt werden. In der Regel kann ein Mensch alleine eine Stange ziehen oder tragen oder auch manche zu zweit. Vom Stapel am Weg wird dann der Anhänger beladen. Und die Ladung ordentlich gesichert.

Kettensägenführer bei der Arbeit
Kettensägenführer bei der Arbeit – maximal bis Brusthöhe darf er sägen

Hier oberhalb im Bild sieht man die elementarsten Dinge:

Ein Helm mit Splitterschutz und gutem Gehörschutz ist unabdingbar.

Ebenso eine Hose mit Schnittschutzeinlagen, wenigstens an den Oberschenkeln bis zu den Knöcheln vorne!

Handschuhe mit gutem Grip. Es gibt gummierte Arten die luftig sind, in orangener Warnfarbe aber trotzdem die Haut schützen.

Dazu Schnittschutzstiefel. Im Notfall wickeln sich Fasern um die Kette und stoppen diese, bevor der Körper des Trägers schwer verletzt wird. Trotzdem muss man immer voll bei der Sache sein, nicht im uneinsehbaren Bodengeäst rumschneiden oder mit der Spitze der Säge hantieren.

eine Douglasienstange wird abgeplattet
Eine Douglasienstange wird am dünneren, oberen Ende ein Stück weit abgeplattet, damit es eine bessere Auflagefläche für das spätere Zusammennageln entsteht.

Die Säge selbst muss auch einige sicherheitsrelevante Bauteile haben:

Eine Kettenbremse die beim Hochschlagen die Kette stoppt

Ein Fangbolzen, der beim Reißen der Kette den Rest aufwickelt, bevor der wild umherschlägt.

Der Griff muss die Vibrationen dämpfen sonst wackelt das Gerät die Durchblutung aus den Händen. Die sogenannte Weisfingerkrankheit wäre sonst die Folge

Hängengebliebene Bäume kann man mit den Händen runterziehen.
Hängengebliebene Bäume kann man mit den Händen runterziehen.

Ort: im Wald in Hessen

Datum: steht noch nicht genau fest, im Juli oder August 2020

Freitag 12-20 Uhr

Samstag 10-18 Uhr

Kosten: 20 Euro pro Teilnehmer, für Schüler der Jagdschule Darmstadt inklusive

Schalenwild – Ansprechseminar im Spessart

Erkennen und Bestimmen von vier wichtigen Schalenwildarten am lebenden Tier. Wir treffen uns am Gatter und besprechen die Merkmale von Rotwild, Damwild, Muffelwild und Schwarzwild. Männlich, weiblich, Alter und artspezifische Pirschzeichen soll danach jeder auch in freier Wildbahn erkennen können.

Kolbenhirsche
Kolbenhirsche

Ablaufplan für Samstag, 25. Juli 2020

10:00 Uhr Treffpunkt Wildpark Heigenbrücken

Begrüßung und Gruppenaufteilung

10:30 Uhr Gruppe 1:

Wildkunde Schwarzwild, Rotwild, Muffelwild und Damwild

Ansprechen, Merkmale, Brunft, Trag-, Setzzeiten, Zahnwechsel, Trophäen uvm.

Muffelwidder
Muffelwidder
Sauen
Sauen

Gruppe 2:

Zerwirkkurs Stenger´s Wildkammer Neuhütten

Hygienemaßnahmen, Fleischbeschau , aus der Decke schlagen, Abschwarten,

Zerwirken, Was kann ich alles aus Wild herstellen? Produkte der Wildkammer

Gattermeister Rudi Stenger mit einem zahmen Rothirsch
Gattermeister Rudi Stenger mit einem zahmen Rothirsch

12:30 Uhr Pause am Wildpark und Wechsel der Gruppen

13:00 Uhr Gruppe 1 und 2 umgekehrt

15:00 Uhr Wild grillen in Großwallstadt bei https://www.stengers-wildkammer.de/

Steaks vom Wild, Wildbratwurst und Burger mit Wildfleisch

fertig zum Reinbeißen
fertig zum Reinbeißen

18:00 Uhr Ende

Kosten: 50 Euro pro Person

bei genügend Interessenten kann dieses Seminar auch ein weiteres Mal stattfinden

eigene Anreise, gerne in Fahrgemeinschaften, der Wildpark ist 90 km vom Jagdklub Darmstadt entfernt und man fährt über A5 und A3 eine Stunde Auto

Wildbret zum Essen und allgemeine Getränke sind inklusive, drei Ausbilder stehen für alle Fragen zur Verfügung

Wir müssen auch an diesem Tage die Corona-Regeln einhalten, was bedeutet Mundschutz mitnehmen, Abstand halten und nicht desinfizierte Dinge nicht einfach nacheinander anfassen.

Anmeldung bitte mit diesem Formular

Wildkaninchen in der Stadt haben vielfältigere Gene als auf dem Land

Ergebnisse aus unseren langjährigen Studien an den Wildkaninchen in Frankfurt am Main und drumrum wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Wildkaninchen sichert
Wildkaninchen sichert

Die vollständige Arbeit finden Sie hier:

https://www.nature.com/articles/s41598-020-57962-3

Hilft bei den Nilgänsen nur der Abschuss?

Die Diskussion geht weiter, hier mit SAT.1 in Offenbach.

Praktisches Niederwild Hegeseminar – Sonntag, 21. Juli 2019

Wildkräuter-Biotopflächen anlegen, Beton-Wipprohrfallen aufbauen, Fütterungen und Tränken für Feldvögel anlegen

Biene auf Blüte
Biene auf Blüte. Foto: Axel Seidemann

Zusammen mit den Jagdschein-Anwärtern aus der Jagdschule Darmstadt werden wir einen Tag im reinen Niederwildrevier verbringen.

Gabsheim 9 – 18 Uhr

Themen: Flächen beschaffen, Biotope anlegen, verschiedene Wildkräutermischungen, Miscanthus, EU-Agrarregeln und die Ökologischen Vorrangflächen, Naturschutz-Ausgleichsflächen. Durch den vor Ort Vergleich wird jeder selbst sehen und verstehen, was hilft und was kontraproduktiv ist.

Durch über 18 Hektar mehrjährige Blühflächen findet das Insektensterben woanders statt! In Zusammenarbeit und auch auf Flächen der örtlichen Landwirte wurden etliche Säcke mit den unterschiedlichsten Mischungen ausgesät.

Da es bisher keine erfolgreichen Offenland-Artenschutzgebiete ohne aktives und intensives Prädatorenmanagement gibt werden wir zusammen eine Beton-Wipprohrfalle aufbauen und in Betrieb nehmen. Diese Art Falle ist das modernste, was zur Verfügung steht und fängt auch Altfüchse, die am schwersten zu überlistende Art von allen zu fangenden Spezies.

Der gesamte Tag steht unter dem Aspekt des eigenen praktischen Erlebens zum konkreten Nachmachen im eigenen Wirkungskreis. Auch für Noch-Nicht-Jagdscheininhaber geeignet!

Seminarbeitrag: 60,- Euro

Zur Anmeldung oder bei Fragen schreiben Sie bitte eine Mail an: Seidemann (at) jagdschule-frankfurt.de

Immer mehr Nilgans-Probleme in Rhein-Main

Nilgänse am Offenbacher Mainufer: Hilft doch nur abschießen? – fragt die Offenbach Post

Nilgänse am Mainufer in Offenbach

Der SPD-Ortsverein Innenstadt hat sich am Main ein Bild von der Nilgans-Plage gemacht. Axel Seidemann plädiert fürs Abschießen. Ist das die einzige Lösung?

Artikel in der Offenbach Post vom 11. Juli 2019

Mit Falle live im Fernsehen

„Die Ratgeber“ beim Hessischen Rundfunk haben über „Was tun wenn der Waschbär eingezogen ist?“ informiert.

Kofferfalle
Kofferfalle mit Wildmelder ua zum Fang von Waschbären oder Mardern

Nilgänse werden zur Plage

Es werden immer mehr, überall. dpa berichtet, hier in der Badischen Zeitung

Eine Familie von Nilgänsen bei Weil am Rhein

https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/nilgaense-werden-zur-plage–173506244.html?fbclid=IwAR0hG2z_M2Sh2_hc1u5qWqHehk1IfkroAZA6_iuQUGnxf0q50UYtHShwqyo

Saatkrähen vergrämen wäre so einfach

Wildtiermanager Axel Seidemann

Die Rheinpfalz hat berichtet:

https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/landau-wildtiermanager-fuer-jagd-auf-saatkraehen/

Naturschutz durch Jäger läuft unter Wordpress 5.2.7
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