Naturschutz durch Jäger

über Biotopflächen für Niederwild

Kategorie: Referenzen

Hilft bei den Nilgänsen nur der Abschuss?

Die Diskussion geht weiter, hier mit SAT.1 in Offenbach.

Praktisches Niederwild Hegeseminar – Sonntag, 21. Juli 2019

Wildkräuter-Biotopflächen anlegen, Beton-Wipprohrfallen aufbauen, Fütterungen und Tränken für Feldvögel anlegen

Biene auf Blüte
Biene auf Blüte. Foto: Axel Seidemann

Zusammen mit den Jagdschein-Anwärtern aus der Jagdschule Darmstadt werden wir einen Tag im reinen Niederwildrevier verbringen.

Gabsheim 9 – 18 Uhr

Themen: Flächen beschaffen, Biotope anlegen, verschiedene Wildkräutermischungen, Miscanthus, EU-Agrarregeln und die Ökologischen Vorrangflächen, Naturschutz-Ausgleichsflächen. Durch den vor Ort Vergleich wird jeder selbst sehen und verstehen, was hilft und was kontraproduktiv ist.

Durch über 18 Hektar mehrjährige Blühflächen findet das Insektensterben woanders statt! In Zusammenarbeit und auch auf Flächen der örtlichen Landwirte wurden etliche Säcke mit den unterschiedlichsten Mischungen ausgesät.

Da es bisher keine erfolgreichen Offenland-Artenschutzgebiete ohne aktives und intensives Prädatorenmanagement gibt werden wir zusammen eine Beton-Wipprohrfalle aufbauen und in Betrieb nehmen. Diese Art Falle ist das modernste, was zur Verfügung steht und fängt auch Altfüchse, die am schwersten zu überlistende Art von allen zu fangenden Spezies.

Der gesamte Tag steht unter dem Aspekt des eigenen praktischen Erlebens zum konkreten Nachmachen im eigenen Wirkungskreis. Auch für Noch-Nicht-Jagdscheininhaber geeignet!

Seminarbeitrag: 60,- Euro

Zur Anmeldung oder bei Fragen schreiben Sie bitte eine Mail an: Seidemann (at) jagdschule-frankfurt.de

Immer mehr Nilgans-Probleme in Rhein-Main

Nilgänse am Offenbacher Mainufer: Hilft doch nur abschießen? – fragt die Offenbach Post

Nilgänse am Mainufer in Offenbach

Der SPD-Ortsverein Innenstadt hat sich am Main ein Bild von der Nilgans-Plage gemacht. Axel Seidemann plädiert fürs Abschießen. Ist das die einzige Lösung?

Artikel in der Offenbach Post vom 11. Juli 2019

Mit Falle live im Fernsehen

„Die Ratgeber“ beim Hessischen Rundfunk haben über „Was tun wenn der Waschbär eingezogen ist?“ informiert.

Kofferfalle
Kofferfalle mit Wildmelder ua zum Fang von Waschbären oder Mardern

Nilgänse werden zur Plage

Es werden immer mehr, überall. dpa berichtet, hier in der Badischen Zeitung

Eine Familie von Nilgänsen bei Weil am Rhein

https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/nilgaense-werden-zur-plage–173506244.html?fbclid=IwAR0hG2z_M2Sh2_hc1u5qWqHehk1IfkroAZA6_iuQUGnxf0q50UYtHShwqyo

Saatkrähen vergrämen wäre so einfach

Wildtiermanager Axel Seidemann

Die Rheinpfalz hat berichtet:

https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/landau-wildtiermanager-fuer-jagd-auf-saatkraehen/

RTL: Nilgansplage hält an: Zusätzliche Arbeit für Bäderbetriebe

RTL interviewt Bäder-Chef Frank Müller

RTL interviewt Bäder-Chef Frank Müller

Im Gegensatz zu den im Interview gesagten Dingen hält der Deutsch-Drahthaar durchaus zwei Stunden durch, die Gänse interessiert aber auch das nicht, sobald es gefährlich wird tauchen schon die Eintagsküken einfach ab.

Wir haben mit mehreren Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit die Gänse gescheucht. Die wilden Graugänse waren sofort weg, die Kanadagänse meistens und seit den beiden Tagen mit den Vergrämungsabschüssen komplett und von Mitte September 2017 bis 14. Mai 2018 waren auch die Nilgänse weg. Selten waren mal ein Paar da.

Und im Freibad geht es gar nicht um die Masse der Gänse, die Frage ob invasiv oder aggressiv – es geht um ekelhaften Kot auf der Liegewiese und sobald die Gänse über den Zaun fliegen ist das Problem erledigt. Alles was darüber hinaus geht ist eine andere Diskussion!

Kot von Nilgänsen

Kot von Nilgänsen

https://www.rtl-hessen.de/beitrag/nilgans-plage-haelt-an-zusaetzliche-arbeit-fuer-baederbetriebe

SPD-Papier – Ackerbau und Insektenschutz zusammen denken

Honigbiene auf Skabiosen-Flockenblume

Eine Honigbiene sucht Nektar auf der Blüte einer Skabiosen-Flockenblume

Da ich als Redakteur nicht mehr aktiv bin, kann ich mich wieder der Parteipolitik widmen. In Sachen Insekten war ich ein bischen aktiv und habe ein paar Zeilen in angehängtem Papier unterbringen können. Überjährige Kulturen, mehrjährige Blühmischungen, Rebhühner, Befreiung von der Mulchverpflichtung – Ihr kennt mein Thema.

Ackerbau und Insektenschutz zusammen denken

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland rund 16,7 Millionen Hektar landwirtschaftlich und davon wiederum rund 70 Prozent ackerbaulich genutzt. Dies entspricht ungefähr der Hälfte der Fläche Deutschlands.
Landwirt_innen werden auch in Zukunft in erster Linie durch die Produktion von Le-bensmitteln ihr Einkommen generieren und dazu beitragen, unsere vielfältigen Kultur-landschaften zu erhalten. Allerdings werden landwirtschaftliche Unternehmer_innen und andere Landnutzer_innen zukünftig verstärkt dazu beitragen müssen, die an-spruchsvollen umwelt- und klimapolitischen Ziele in Europa zu erreichen.
Gerade beim Thema „Insektensterben“ wird deutlich…

weiterlesen im Papier:

2018-07-18-Ackerbau und Insektenschutz zusammen denken_final

 

 

 

Bäderbetriebe wollen wieder Nilgänse schießen lassen

Nilgans im Brentanobad

Eine einzelne Nilgans im Brentanobad (Archivbild)

 

Bäderbetriebe wollen wieder Nilgänse schießen lassen

 

http://www.fnp.de/rhein-main/Baederbetriebe-wollen-wieder-Nilgaense-schiessen-lassen;art1491,3038977

 

Blühende Landschaften aus Wildkräutern helfen Wildtieren

Im Revier Gabsheim sind rund 17 Hektar Ackerland mit strukturreichen, blühenden Wildkräutermischungen eingesät. Die Allgemeine Zeitung hat sich das angeschaut:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-woerrstadt/gabsheim/axel-seidemann-aus-gabsheim-nutzt-jede-moegliche-flaeche-um-wildkraeuter-auszusaeen_18841145.htm#

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